Freitag, 17. Februar 2012

Mayo ohne Ei

Ich war schon lange auf der Suche nach einer Mayonnaise, die ich schnell und einfach selber machen kann, und wenn ich dabei auf das rohe Eigelb verzichten kann um so besser... Nach vielen Fehlschlägen und schon ziemlich am Aufgeben bin ich dann bei lamiacucina fündig geworden. Da ich aber selten etwas so lasse wie ich es finde, habe ich ein bisschen daran herum probiert...

Ich nehme: 
40 ml Vollmilch direkt aus dem Kühlschrank, dazu
1 TL Zitronensaft, 
1 TL mittelscharfer Senf,
1/4 TL Salz, 
etwas Pfeffer und 
eine gute Prise Chayenne-Pfeffer,
gebe alles in ein Glas, dessen Öffnung groß genug ist für meinen Stabmixer 
und mixe alles gut durch. Weitermixen und langsam in dünnem Strahl 
75 ml Öl dazu (ich nehme Rapsöl, weil das geschmacksneutral ist)
Den Stabmixer dabei so halten, das sich keine "Ölpfützen" bilden, das Öl sollte immer sofort untergezogen werden, bis die gewünschte Festigkeit erreicht ist.

Viel Spaß beim Nach"kochen"!



Samstag, 7. Januar 2012

Happy New Year

Nun sind wir drin, im neuen Jahr, schon wieder eine ganze Woche - die Zeit scheint noch schneller zu vergehen als im letzten...

Ich habe mir vorgenommen, im neuen Jahr wieder etwas öfter hier zu schreiben.

Allen, die vorbeischauen, wünsche ich ein erfolgreiches, glückliches, gesundes und stressfreies Jahr, auch wenn nicht alle Wünsche in Erfüllung gehen

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Sonntag, 14. August 2011

Marmorkuchen

Marmorkuchen kennt eigentlich jeder - und jeder hat seine ganz bestimmte Vorstellung, wie er sein sollte.
Dieser hier ist mit süßer Sahne (also ungeschlagener Schlagsahne) statt mit Butter gemacht.

Zutaten (ausreichend für eine Gugelhupf-Form)
200g (2 Becher)  süße Sahne (Schlagsahne)
200g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
4 Eier
400g Mehl
1 Päckchen Backpulver
2 Tafeln Zartbitter-Schokolade

100g Sahne erhitzen (muss nicht kochen) und die klein gebrochene Schokolade darin auflösen. Etwas abkühlen lassen.
Zucker, Vanillezucker und Eier schaumig schlagen, bis die Masse eine hellgelbe, fast weiße Farbe hat. 
Die restliche Sahne unterrühren, Mehl und Backpulver mischen, auf die Ei-Sahne-Masse sieben und vorsichtig darunter mischen (nicht zu lange, sonst wird der Teig nicht locker).
Backform gut mit Butter einfetten. Etwa die Hälfte des Teiges einfüllen. Restlichen Teig mit der geschmolzenen Schokolade mischen,auf den hellen Teig geben und mit einer Gabel etwas mischen, damit das Marmor-Muster entsteht.
Bei Mittelhitze (175°C) ca 60 min backen. In der Form auskülhlen lassen und auf einen Teller stürzen. 
Wer mag, kann den Kuchen mit Puderzucker bestäuben oder ihn mit einem Schokoladenguß überziehen.



Dienstag, 19. April 2011

Hanami-dango und .Sakura-mochi

Natürlich wird zum Hanami auch gegessen, und zwar -wie könnte es in Japan anders sein - typische Gerichte, vor allem Süßigkeiten, die speziell auf dieses Ereignis abgestimmt sind.

Hanami-dango
Da wären zum Beispiel
Hanami-Dango
süße Bällchen aus Reis farblich passend 
zur Kirschblüte auf Spießchen gesteckt



und
Sakura-mochi
Sakura-Mochi
in eingelegte Kirschblätter gewickelte 
Süßigkeiten





Rezepte folgen...

Sakura-dama

Eine sehr schöne Origamikugel - passend zur Kirschblüte...

Diese Kugeln nennt man in Japan Kusa-dama - Pflanzen-Kugel, sie war ursprünglich aus duftenden Pflanzen-teilen geflochten um das Raumklima zu verbessern.
Heute sind sie meist aus Papier gefaltet und werden aus verschiedenen Origami-Teilen (Modulen) zusammengesetzt - im Idealfall nur gesteckt, ohne Klebstoff.

Diese Kusadama sieht aus wie aus Kirschblüten gemacht, deshalb Sakura-dama, Kirschblüten-Kugel.

Montag, 18. April 2011

Hanami

Frühlingszeit - Blütenzeit

In Japan sitzen die Menschen unter den blühenden Kirschbäumen und machen Picknick: hanami -Blütenschau - nennen sie es. Auch und gerade in diesem Jahr lebt dese Tradition. 
Warum, mag sich mancher fragen. 
Ganz einfach: das ist japanisch! 
Die Kirschblüte ist in Japan das Symbol der Samurai - Krieger, die ihrem Herrn treu ergeben sind und für ihn in den Tod gehen. Viele vergleichen die Menschen in Fukushima mit diesen Samurai - treu bis in den Tod, ihrer Sache ergeben ohne Rücksicht darauf, dass dieser Einsatz sie wahrscheinlich das Leben kosten wird.
Und warum die Kirschblüte? 
Weil sie, so prächtig sie auch blüht, so vergänglich ist - ein Regenschauer, und sie ist dahin.
Aber die Kirschblüte hat noch eine zweite Bedeutung, die nicht weniger wichtig ist: Sie symbolisiert den Neubeginn.

Also tun wir es den Japanern gleich: setzen wir uns unter die blühenden Kirschbäume, und denken wir zwischen all dem essen und trinken, den Gesprächen und schönen Augenblicken einen Moment daran, wie vergänglich das alles ist: die Blüten und das Leben... auch das eigene.

Sonntag, 10. April 2011

Spruch-Reif

Manche Sprüche sind voller Weisheit... andere einfach nur witzig.

 Den wahren Charakter eines Menschen erkennst du daran, wie er mit dir umgeht, wenn er dich gerade nicht braucht...
(unbekannt)

 Nimm ein Kind an die Hand und lass dich von ihm führen.
Betrachte die Steine, die es aufhebt, und höre zu, was es dir erzählt.
Zur Belohnung zeigt es dir eine Welt, die du längst vergessen hast.

(unbekannt)

 Trennungen sind letztendlich immer eine Folge von zu wenig Vertrauen.
(Wolperin)

 Viele Menschen hinterlassen Spuren; nur wenige hinterlassen Eindrücke.
(Werner Mitsch)

 Die Menschen glauben fest an das, was sie wünschen.
(Julius Caesar)

 Wer A sagt, muß nicht B sagen. Er kann auch erkennen, daß A falsch war.
(Bertold Brecht)