Montag, 16. Juli 2012

Montagsblick ~ Woche 29

Es regnet zwar (noch) nicht, aber schön ist die Aussicht nicht gerade...
Erfurt
11:50: wolkig, 16°C

hoffentlich wird die Woche freundlicher

Montag, 9. Juli 2012

Montagsblick ~ Woche 28

Irgendwie finde ich die Idee mit dem Montagsblick schön... und weil ich mich selbst ein bisschen zwingen will, hier wieder mehr zu machen, mach ich einfach mal mit:

Erfurt
wechselhaft, 18°C


Der Blick von meinem Balkon in Richtung Steiger, unserem Stadtwald... mal sehen was sich so im Lauf des Jahres verändert - ich bin gespannt!

Schüttelgurken

Es gibt wieder Einleger-Gurken, und damit beginnt bei uns - nein, nicht die saure-Gurken-Zeit, sondern die Schüttelgurken-Zeit. Was Schüttelgurken sind? Sie sind frisch, schnell gemacht und auf jeden Fall eine leckere Sache - zum selber naschen oder verschenken. 
Was brauchen wir dafür?
Zuerst einmal kleine grüne Gurken, "Einleger" wie sie hier bei uns heißen: 7-8 cm lang und ca. 3 cm im Durchmesser sind sie am besten. In ein ehemaliges Marmeladenglas passen 4-5 dieser Gürkchen.
Dann pro Glas (und nach Geschmack):
1/4 bis 1/2 Zwiebel, geschält und längs geteilt, so dass die Segmente noch zusammenhalten.
1  mittelgroße Dolde Dill (oder 2 kleine)
1-2 Knoblauchzehen
ein halber Teelöffel Senfkörner
ein viertel Lorbeerblatt
einige Pfeffer- und Pimentkörner
Alles in die Gläser stopfen füllen und mit einer Mischung aus 
3/4 l Wasser
1/8 l Essig (5%)
1 gestrichenem Eßlöffel Salz und 
1/2 Eßlöffel Zucker
bis zum Rand aufgießen.
Die Essiglösung sollte für vier normale Marmeladengläser (450g) reichen bzw. für zwei große Gläser.
Gläser zuschrauben und öfter schütteln - nach 2 bis 3 Tagen sind sie durchgezogen und sollten nach dem ersten Öffnen in den Kühlschrank. Wie lange sie sich halten weiß ich leider nicht, da ich sie immer nur in kleinen Mengen mache sind sie schneller aufgefuttert als sie schlecht werden könnten.

Sonntag, 10. Juni 2012

Kleinzeug

Prinzesschen hat Geburtstag, und zu diesem Anlass gibt es Kleinzeug... Mini-Muffins in schönsten Lillifee-Farben...









Donnerstag, 17. Mai 2012

Goldtröpfchentorte

Wieder steht ein Geburtstag bevor und das Geburtstags"kind" wünscht sich von mir ihren Kuchen - eine Goldtröpfchentorte. 

Zuerst die Einkaufsliste:
75 g Butter
280 g Zucker
5 Eier
150 g Mehl
500 g Quark
1 EL Vanillezucker (oder ein Päckchen wer ihn nicht selber macht)
40 g Speisestärke (oder 1 Pck Puddingpulver)
1/2 Zitrone (Saft)
40 ml Speiseöl
500 ml Milch
 
Alles da? Dann fangen wir mal an:
 75 g Butter, 50 g Zucker, 1 Ei und 150 g Mehl zu einem Teig verkneten, eine Kugel daraus formen, in Frischhaltefolie wickeln und für ca. 30 min in den Kühlschrank legen. 

 Den Backofen auf Mittelhitze (175°C) vorheizen, eine Springform mit Backpapier auslegen.

  500 g Quark in einer Schüssel glattrühren. 150 g Zucker, 40 g Speisestärke und 1 EL Vanillezucker mischen, unter den Quark rühren. Langsam nacheinander 1 Ei, 3 Eigelb, den Saft einer halben Zitrone, 40 ml Speiseöl und 500 ml Milch unterrühren, am besten mit einem Schneebesen. 
Das Ganze ist jetzt sehr flüssig, keine Sorge, es wird fest... 

 Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, auf dem Boden der Springform verteilen und festdrücken. Ich lege dazu die Frischhaltefolie über den Teig und drücke ihn dann einfach mit dem Handballen in die Form, er klebt nämlich ziemlich. Wer harte Ränder mag kann den Teig an der Seite noch hochziehen, ich mache das nicht.

 Die Quarkmasse einfach auf den Boden gießen und ab damit in den Ofen - unterste Schiene und ca 60 min backen - der Wecker wird auf 55 min gestellt. Warum? - abwarten...

 Nun fragt ihr sicher was mit dem restlichen Eiweiß ist...? Das kommt erstmal in den Kühlschrank, es muss nämlich schön kühl stehen. 

 Jetzt ist Zeit um ein bisschen aufzuräumen, die Schüsseln abzuwaschen etc. 

 Wenn der Wecker klingelt bleibt der Kuchen noch im Ofen - nun ist das Eiweiß dran: in eine Schüssel geben und kurz aufschlagen, langsam 80 g Zucker einrieseln lassen und dabei weiterschlagen bis es schön steif ist und man Spitzen hochziehen kann.

 Den Kuchen aus dem Ofen nehmen, die Baisermasse darauf verteilen (aber nicht ganz bis zum Rand streichen, sonst klebt es später an der Form) und nochmal für 10 min in den Ofen, die Temperatur bleibt bei 175°C. Der Baiser wird dabei leicht hellbraun.

 Aus dem Ofen nehmen und in der Form abkühlen lassen, die Quarkmasse wird erst richtig fest wenn sie kalt ist. Ein paar Stunden dauert das schon...

Ja - und wo bleiben nun die Goldtröpfchen? Wartet ein Weilchen und lasst euch überraschen...


noch ein paar Anmerkungen: ich nehme "normale" Milchprodukte; also Quark mit 40% und Milch mit 3,5% Fettanteil, wer die entrahmte Version bevorzugt sollte den Anteil an Speiseöl erhöhen (das Originalrezept will 100 ml Öl)
Vanillezucker kann man kaufen - man kann ihn aber auch selber machen. Bei mir steht ein Schraubglas mit feinem Zucker und einer Vanillestange darin, so habe ich immer einen Vorrat.
Im allgemeinen versuche ich immer in den Rezepten Fertigprodukte zu ersetzen, deshalb auch hier statt Puddingpulver Speisestärke (wer mal draufschaut auf so ein Päckchen: außer Stärke ist da auch nur Aroma drin)

Montag, 7. Mai 2012

Neulich fand ich bei shira-hime ein Rezept für Nutella-Brownies und als mir heute das Nutellaglas ins Auge fiel stand fest: die probier ich!
Und weil ich nie etwas lassen kann wie es ist - und weil meine Version auch lecker schmeckt - hier das Rezept...

150 g Nutella
1 großes Ei
1 EL Kefir oder Buttermilch
 30 g Mehl
 1 TL Kakaopulver

Backofen auf 180°C vorheizen.
Nutella, Ei und Kefir in eine extra Schüssel geben und mit dem Schneebesen gut verrühren. Mehl und Kakaopulver mischen, unter den Nutella-Mix rühren.
Alles in Mini-Muffin-Förmchen geben und etwa 8 bis 10 min backen - Stäbchenprobe nicht vergessen, es dürfen Krümel am Hölzchen sein, aber kein klebriger Teig mehr.
Die kleinen Dinger sind schön locker und schokoladig, aber sicher gibt es noch ein paar Experimente damit, denn der Geschmack könnte noch nussiger sein...



Memo an mich: Kamerakabel suchen und Fotos hochladen!

Freitag, 17. Februar 2012

Mayo ohne Ei

Ich war schon lange auf der Suche nach einer Mayonnaise, die ich schnell und einfach selber machen kann, und wenn ich dabei auf das rohe Eigelb verzichten kann um so besser... Nach vielen Fehlschlägen und schon ziemlich am Aufgeben bin ich dann bei lamiacucina fündig geworden. Da ich aber selten etwas so lasse wie ich es finde, habe ich ein bisschen daran herum probiert...

Ich nehme: 
40 ml Vollmilch direkt aus dem Kühlschrank, dazu
1 TL Zitronensaft, 
1 TL mittelscharfer Senf,
1/4 TL Salz, 
etwas Pfeffer und 
eine gute Prise Chayenne-Pfeffer,
gebe alles in ein Glas, dessen Öffnung groß genug ist für meinen Stabmixer 
und mixe alles gut durch. Weitermixen und langsam in dünnem Strahl 
75 ml Öl dazu (ich nehme Rapsöl, weil das geschmacksneutral ist)
Den Stabmixer dabei so halten, das sich keine "Ölpfützen" bilden, das Öl sollte immer sofort untergezogen werden, bis die gewünschte Festigkeit erreicht ist.

Viel Spaß beim Nach"kochen"!